Showhypnose

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Showhypnose

Wohl der bekannteste Teil der Hypnose ist die Showhypnose. Sie ist schon seit jeher bekannt. Es gibt sie in den verschiedensten Ländern und Kulturen. Ein bekanntes Beispiel von Massensuggestion/Hypnose ist der indische Seiltrick. Showhypnose wird auch heute gerne auf Bühnen und in Diskotheken vorgeführt. Das Spektrum der Qualität reicht dabei von sehr gut bis sehr risikoreich.


Viele Mediziner versuchen immer mehr, die Showhypnose als unseriös darzustellen, um sie gesetzlich verbieten zu lassen. Dies ist allerdings nicht fair, da die Mediziner auch heute noch nur sehr skeptisch an die Hypnose herangehen. Zudem bietet die Hypnose verschiedenste Aspekte. Nur, weil mit ihr auch geheilt werden kann, ist es nicht gerechtfertigt, die Unterhaltung mit der Hypnose zu unterbinden. Im selben Zuge müsste auch die Sprache verboten werden, da man ja auch mit Sprache heilen kann, diese aber ebenso für jedes Verbrechen gebrauchen kann. Das eine hat mit dem anderen also nur am Rande zu tun. Außerdem wäre das Wissen um die Hypnose längst verloren gegangen, wäre sie nicht durch Showhypnose am Leben erhalten geblieben.


Für eine Showhypnose eignen sich am besten die Probanden, die schnell in eine sehr tiefe Trance gelangen. Bei etwa einem Drittel aller Personen wird diese tiefe Trance, die man auch Somnambuslismus nennt, sehr schnell erreicht.


Hypnoseeffekte können auf verschiedenste Art und Weise demonstriert werden. So kann ein Showhypnotiseur dem Probanden auch unsinnige Suggestionen als Tatsachen eingeben. Der Hypnotiseur wird versuchen, Effekte vorzuführen, die das Publikum zum Staunen oder zum Lachen bringen. Ein guter und seriöser Showhypnotiseur wird jedoch alle Risiken vermeiden und den Probanden dabei keiner Peinlichkeit aussetzen. Oftmals wird einem Showhypnotiseur unterstellt, mit billigen Tricks sowie mit Absprachen oder Illusionen zu arbeiten. Dies ist sicher bei einigen wenigen der Fall, aber es ist wohl nur die Minderheit der Hypnotiseure. "Echte" Hypnotiseure haben dies nicht nötig. Gute Showhypnotiseure tragen auch zur Aufklärung und Verbreitung der Hypnose bei, indem sie sich gerne bereit erklären, über das Phänomen der Hypnose zu sprechen und zu diskutieren.


Nichts desto trotz gibt es sehr viele unseriöse und gefährliche Showdarbietungen, die man nur durch Aufklärung in geordnete Bahnen bringen kann. Aus Effekthascherei werden leider immer wieder - auch von populären Showhypnotiseuren - Effekte angewandt, die nicht ungefährlich sind. Eines der beliebtesten dieser Effekte ist die kataleptische Brücke. Gefahren, die durch risikoreiche oder nicht durchdachte Showhypnosen entstehen, können Sie im Abschnitt Gefahren der Hypnose nachlesen.


Quelle: Hypnoseland



Wikipedia über Showhypnose

Showhypnose, auch Bühnen- oder Varietéhypnose, sind Veranstaltungen, bei denen ein Hypnotiseur zur Unterhaltung eines Publikums Versuchspersonen hypnotisiert. Die Umstände einer Showhypnose ermöglichen dabei Phänomene, für die eigentlich eine tiefe Trance notwendig sind, wie beispielsweise Halluzinationen. Rahmenbedingungen sind: Freiwilligkeit der Versuchsperson und dessen Bereitschaft, dies vor einem Publikum zu tun. Es ist aber auch durchaus möglich, dass die Phänomene von den Probanden nur gespielt werden und sie sich gar nicht wirklich in einer tiefen Trance befinden. Es ist von Hypnotiseur zu Hypnotiseur unterschiedlich, ob diese in der Show echte Hypnose oder nur Schauspielerei (evtl. auch durchmischt) vorführen.

Diese Vorführungen sind nicht immer unbedenklich. So können bei der sog. kataleptischen Brücke unter Umständen schwere Verletzungen auftreten, speziell dann, wenn noch ein Zusatzgewicht in Form einer Person oben darauf gestellt wird. Dieser Stunt sollte unbedingt vermieden werden, speziell mit Personen, welche man nicht persönlich kennt und nicht weiss, ob sie irgendwelche Vorbelastungen durch Rückenprobleme oder durch vor kurzer Zeit durchgeführten Operationen haben. Wenn die dabei auftretenden Schmerzen wegsuggeriert werden, kann das für den Probanden weitreichende Folgen haben, wenn sich dieser daraufhin erst verspätet in ärztliche Behandlung begibt. Psychische Schäden, obwohl noch nie dokumentiert, sind möglich, wenn beispielsweise durch Katalepsie traumatische verdrängte Erinnerungen an Krämpfe oder Lähmungen geweckt werden. Weitere Risikofaktoren sind Allergien und unbewusste Ängste bei den Probanden, durch welche die Suggestionen ungewollte und/oder schädliche Wirkungen hervorrufen können. Suggestionen, die nach der Show nicht vollständig zurückgenommen wurden, weil sie vergessen wurden oder der Proband die Rücknahme aus irgendwelchen Gründen nicht angenommen hat, haben jedoch keine nachhaltigen Effekte oder negative Auswirkung später im Leben. Diese Fehlinformation ist leider immer noch in den Köpfen von vielen Therapeuten und es muss zuerst einmal noch ein Fall bekannt und dokumentiert werden, wo dies auch nachgewiesen werden konnte.

Die Showhypnose gilt in einigen wenigen Ländern als unverantwortlich und wurde deshalb dort verboten (zum Beispiel Israel, Schweden). In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist sie erlaubt.


Quelle: Wikipedia

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