Selbsthypnose
Aus Hypnopedia
Eine Selbsthypnose ist eine Hypnose ohne einen Hypnotiseur. Man begibt sich selbst durch Autosuggestionen in eine leichte bis mittlere Trance. Eine Selbsthypnose kann keine tiefen Trancezustände erreichen , da das Bewusstsein sich immer noch um die Suggestionen kümmern muss und so nicht ausschalten kann, sondern nur reduzieren.
Allgemeine Informationen über Selbsthypnose
Hypnose und Selbsthypnose sind nichts Mystisches und haben auch nichts mit Magie zu tun. Diesen Ruf erlangte die Hypnose, weil auf Bühnen oft versucht wird, dieses Klischee zu untermauern, um den Showeffekt zu verstärken. Es handelt sich einfach nur um eine Form der Tiefenentspannung, in der eine Kommunikation mit dem Unterbewusstsein möglich wird.
Um die Selbsthypnose zu nutzen, benötigt man keine besonderen Voraussetzungen oder Vorkenntnisse. Auch die Räumlichkeit ist nicht von all zu großer Bedeutung. Sie benötigen lediglich die angeborene Fähigkeit, sich entspannen zu können. Damit sind Sie bereits in der Lage, sich immer wieder selbst in Trance zu bringen. Es gibt auch nahezu keine ungewollten Nebenwirkungen. So kann die Selbsthypnose in fast allen Fällen sehr sicher durchgeführt werden.
Den Zustand der Selbsthypnose kann man ggf. vergleichen mit dem Zustand des Autogenen Trainings. Während beim Autogenen Training jedoch oft monatelange Übung erforderlich ist, um einen entsprechend tiefen Entspannungszustand zu erreichen, geht dies mit der Selbsthypnose oft schon nach nur wenigen Tagen.
Die Selbsthypnose ist zwar keine direkte Heilmethode, aber sie unterstützt jeglichen Heilungsprozess, da ein ausgeglichener Geist und ein entspannter Körper das Immunsystem bei weitem besser mobilisieren können. Eine ausgeglichene Person ist außerdem weit weniger anfällig für Krankheiten.
Was ist Selbsthypnose?
Bei der Selbsthypnose ist der Hypnotiseur und der Hypnotisierte eine Person - und zwar zeitgleich. Sie selbst übernehmen bei der Selbsthypnose die Rolle des Hypnotiseurs und nehmen dadurch Einfluss auf Ihr Unterbewusstsein. Sie können so recht gute Erfolge erzielen. Damit das Ganze funktioniert, muss man erst einmal in einen anderen Bewusstseinszustand kommen - in Trance.
Um sich noch selber leiten zu können, kann das Bewusstsein nicht so sehr eingeschränkt werden - die Tiefe der Trance kann also nie so weit gehen, wie bei Fremdhypnose. Fast alle Suggestionen jedoch, die eine "Langzeitwirkung" haben sollen, brauchen keine tiefe Trance. Es genügt oft eine leichte bis mittlere Trance, die auch mit Selbsthypnose einfach zu erreichen ist.
Unbewusst wenden die meisten Menschen im täglichen Leben immer wieder eine Art Selbsthypnose mit Suggestionen an, um sich z. B. auf bestimmte Situationen vorzubereiten und zu motivieren.
Zur Kommunikation benutzen Sie Suggestionen. Suggestionen sind Formulierungen, um einen Menschen zu beeinflussen. Alle Worte mit dem Ziel, eine bestimmte Veränderung oder Wirkung zu erzielen, werden Suggestionen genannt. Suggestionen, die Sie sich selbst geben, werden als Autosuggestion oder Selbstsuggestion bezeichnet.
Quelle: Hypnoseland
